Gewußt wie – kurz & knackig
Der Ruf der Streuobstwiese Und kam die goldene Herbsteszeit und die Birnen leuchteten weit und breit
, heißt es bei Theodor Fontane, der auf den herrlichen Genuß frischen Obstes hinweisen möchte. Auch außerhalb des Havellandes locken zahlreiche Streuobstwiesen und Apfelgärten im Herbst mit ihrer leckeren Pracht. Mit relativ wenig Aufwand und minimalem Materialeinsatz läßt sich der Apfelbedarf eines Winters leicht zusammen sammeln und lagern.
Süßes oder … In der Permakultur heißt es: Sammle und speichere Energie. Zuallererst denken wir vermutlich an Elektrizität oder an Energieträger wie Holz, aber Lebensmittel, die uns die Energie zum Leben liefern, gehören ebenso dazu. Nahrung zu speichern, ohne viel Energie dafür aufzuwenden ist unser vorrangiges Anliegen. Dazu gehören Verfahren wie das Einlagern von Früchten, das Trocknen von Kräutern und das Fermentieren.
Haltbar machen auf die etwas dröge Art Wollen wir Tee- und Gewürzkräuter auch später im Jahr noch mit Freude genießen, so empfiehlt es sich, diesen einfach das Wasser zu entziehen. Schon bleiben sie uns, mitsamt ihrem gewünschten Geschmack und dem vortrefflichen Aroma lange Zeit erhalten. Und sobald sie als Gewürz im Essen oder als Tee in der Kanne zum Einsatz kommen ist es vorbei mit dem drögen Dasein und sie können sich wieder voll entfalten.
